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Bund Naturschutz — Kreisgruppe Starnberg

Willkommen auf der Seite der Kreisgruppe Starnberg

Sie werden viel Interessantes finden. Wir bemühen uns, die Informationen für Sie immer aktuell zu halten.

Jahresprogramm 2012

DasJahresprogramm 2012 (724 KB) informiert über die Veranstaltungen unserer 13 Ortsgruppen und der Kreisgruppe Starnberg. Die gedruckten Jahresprogramme werden meist im Februar an unsere Mitglieder verteilt, sind aber auch in den Rathäusern zu erhalten.

Aufgemerkt: Amphibien sind wieder unterwegs!

Foto: Michael J. Stiegler

Die Amphibien sind jetzt wieder unterwegs von ihren Winterquartieren zu ihren Laichgewässern. Der BN bittet daher alle Autofahrer, besonders bei Regen vorsichtig, langsam und vorausschauend zu fahren.

Die Kreisgruppe Starnberg bittet auch wieder um Ihre Hilfe beim konkreten Amphibienschutz. Wenn Sie uns helfen können und den BN beim Aufbauen, Abbauen und Betreuen von Krötenzäunen unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte telefonisch an unsere Geschäftsstelle (08152 – 9099 503) oder schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (starnberg(at)bund-naturschutz.de). Vielen Dank!

Der BN würdigt das Engagement der ehemaligen Ortsvorsitzenden Maja von Rosenbladt und Gerd Jäger

Foto: Andrea Jaksch

Am 20. März 2012 wurden die beiden ehemaligen Vorsitzenden der Ortsgruppe Berg – Maja von Rosenbladt und Gerd Jäger – mit der goldenen Ehrennadel des Bundes Naturschutz für ihr jahrzehntelanges Engagement geehrt.

Michael J. Stiegler (der aktuelle Vorsitzende der Ortsgruppe Berg) würdigte den Einsatz seiner Vorgänger und betonte, dass es sich bei ihnen um Menschen handelt, die ein bestimmtes Ziel verfolgen und aktiv werden, um es zu verwirklichen. Maja von Rosenbladt leitet zum Beispiel seit 1995 die hiesige BN-Kindergruppe und konnte in all den Jahren die Natur erfahrbar machen und als etwas liebenswertes vermitteln.

Der Starnberger Merkur berichtete am 23. März 2012 mit einem schönen und positiven Artikel über die Jahresmitgliederversammlung der Ortsgruppe Berg mit Vortrag und den Ehrungen.

Eingescannter Artikel als JPG-Datei

Die Exkursion an das Ostufer des Ammersees war erfolgreich und informativ

Foto: Helene Falk

Am 10. März 2012 leitete der Diplom-Biologe Burkhard Quinger (4. von rechts) eine Exkursion an das Ostufer des Ammersees, um dort mit Vertretern der Bürgerinitiative »Rettet das Ostufer« und BN-Mitgliedern sachlich zu besprechen, welche Position der Bund Naturschutz vertritt.

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und lesen Sie unsere ► Zusammenfassung (als PDF-Datei).

Naturschützer pflegen Biotope

Am 04. Februar 2012 haben zehn aktive Mitglieder der BN-Ortsgruppe Gauting und drei Mitarbeiter der Initiative Heidebiotope der Kälte getrotzt und rund drei Stunden lang 500 Meter des Biotops »Alte Gautinger Gleistrasse« entbuscht und von herumliegendem Gehölzschnitt befreit.

Die Zweige wurden in den Wald gezogen, wo sie willkommen sind, während sie das wertvolle Magerrasenbiotop zwischen Waldrand und S-Bahn aufdüngen und damit zerstören würden. Wir danken dem Bundesforst, dem Landratsamt Starnberg und dem Staatsforst für die Unterstützung.

Das Foto zeigt Michaela Fuchs an der Säge und im Hintergrund von links nach rechts Gaby Biederstedt, Jutta Kreuzer, Stefan Hacker, Ellen Hacker, Werner Stöckl, Alessandro Hennig, Maximiliane Mehringer, Dr. Max Vogt, Volker Loth, Ernst Ehret, und Renate Hartung.

Der Energiepreis 2011 des Landkreises Starnberg geht an das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil

Foto: Landratsamt Starnberg

Landrat Karl Roth zeichnete am 26.01.2012 das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil für sein Kinder-Klima-Camp am Ammersee mit dem Energiepreis 2011 im Landratsamt aus.

Der Leiter Axel Schreiner (2. von rechts) erhielt neben der Urkunde auch einen Scheck über 2500 Euro. Der Vorstand der Kreisgruppe Starnberg gratuliert Herrn Schreiner ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

Pressemitteilung des Landratsamtes (PDF-Datei)

SZ-Artikel »Innovativ und prämiert« von Blanche Mamer

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist die Libelle des Jahres 2012

Foto: Günter J. Loos

Die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshnidae:
Aeshna cyanea) wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) zur »Libelle des Jahres 2012« gekürt.

Der Name dieser Libellenart bezieht sich auf die Färbung der Männchen: Am Hinterleib haben sie grüne Flecken auf schwarzem Grund, die schließlich in blaue Flecken übergehen. Im Gegensatz dazu haben Weibchen durchgängig einen braun-schwarz-grün gefärbten Hinterleib. Die Blaugrüne Mosaikjungfer erreicht die beachtliche Länge von bis zu 8 Zentimetern, ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 10 Zentimeter.

Mit der Wahl dieser Art macht die Jury auf eine der häufigsten Edellibellen hierzulande aufmerksam. Da sich diese Art sehr gut beobachten lässt und uns Menschen oft sehr nahe kommt, soll die Wahl dieser Art dazu beitragen, auf diese faszinierende Insektengruppe aufmerksam zu machen und Vorurteile gegen die fliegenden Edelsteine abzubauen.

BUND-Seite mit Informationen zur Libelle des Jahres

Wikipedia-Artikel über die Blaugrüne Mosaikjungfer

Zeitraffer-Aufnahme einer schlüpfenden Mosaikjungfer

Junge Naturschützer bauen Wohnungen für Wildbienen

Foto: Kerstin Täubner-Benicke

Am 21. Januar 2012 haben 13 kleine Naturschützer mit Feuereifer Hotels für Wildbienen gebaut. Unter der Anleitung von Kerstin Täubner-Benicke und Günther Czerwenka von der Ortsgruppe Starnberg wurden diese mit Schilf, Harthölzern, Stängeln und Ton bestückt. Im Frühjahr hoffen die Kinder auf viele spannende Naturbeobachtungen an den Häuschen, die sie im heimischen Garten aufstellen.

Internetseite mit Informationen & Fotos zu Wildbienen

23.000 sagen »Wir haben es satt!«

Am 21. Januar 2012 forderten in Berlin Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützer, Imker, Landwirte und entwicklungspolitische Gruppen Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Die Bundesregierung soll die Zukunft der Landwirtschaft sichern.

BN-Seite mit Informationen und Hintergründen

BUND-Seite mit Fotos

2012 – Das Jahr der Fledermaus

Logo: www.yearofthebat.org

Die Vereinten Nationen (UN) haben das Jahr der Fledermaus 2012 ausgerufen.

Die Kreisgruppe Starnberg ist bemüht, auch vor Ort Veranstaltungen zu dieser faszinierenden Tiergruppe anzubieten. Bitte informieren Sie sich über unsere Aktionen im Jahresprogramm 2012 und auf den Seiten unserer Ortsgruppen.

Internetseite »Year of the Bat«

Fledermaus-Broschüre des LfU Bayern als PDF-Datei (3,1 MB)

Folgende Bücher zum Thema Fledermäuse können wir empfehlen:

 Meschede A., Rudolph B.-U., Kleinschrot D., Kleinschrot K. [Herausgeber] (2004). Fledermäuse in Bayern. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer. ISBN 978-3800138845. Link zu Amazon.

Braun M., Dieterlen F. [Herausgeber] (2003). Die Säugetiere Baden-Württembergs, Band 1, Fledermäuse. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer.
ISBN 978-3800132829. Link zu Ulmer.

Dietz C., von Helversen O., Nill D. (2007). Handbuch der Fledermäuse Europas und Nordwestafrikas. Stuttgart: Kosmos-Verlag.
ISBN 978-3440096932. Link zu Amazon.

Der Gemeine Goldregen ist die Giftpflanze des Jahres 2012


Der Gemeine Goldregen (Fabaceae: Laburnum anagyroides) wurde zur Giftplanze des Jahres 2012 gewählt. Der Strauch oder kleine Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu sieben Metern, und ist in allen Pflanzenteilen sehr giftig.

Die Samen der Pflanze enthalten bis zu 2 Prozent des stark giftigen Alkaloids Cytisin, in den Blüten sind ungefähr 1 Prozent des Giftstoffes enthalten, die Blätter enthalten etwa 0,5 Prozent Cytisin. Der Gehalt kann jahreszeitlich bedingt schwanken.

Symptome einer Vergiftung setzen schon nach 15 bis 60 Minuten ein: Rachenbrennen, Durst, Übelkeit, Würgen, anhaltendes Erbrechen, Schwindel und Schweißausbrüche, auch Halluzinationen und Krämpfe treten auf. Der Tod tritt durch Atemstillstand ein.

Seite des Botanischen Sondergartens Wandsbek mit Informationen

Wikipedia-Artikel über den Gemeinen Goldregen

Broschüre zur Giftpflanze des Jahres 2012 als PDF-Datei

Foto: Andrew Dunn | www.andrewdunnphoto.com

Der BN klagt für den Schutz der Natur, des Klimas und der gesamten Region

Der BN hat am 15. Dezember 2011 seine endgültige Klageschrift an den bayerischen Verwaltungsgerichtshof abgeschickt. Das zentrale Fazit lautet: »Der Planfeststellungsbeschluss zur 3. Start- und Landebahn am Flughafen München ist rechtswidrig«.

»Unsere Klageschrift ist voll von fachlichen und rechtlichen Argumenten, warum diese 3. Bahn nicht gebaut werden kann und darf.«

Komplette Pressemitteilung

Mitmachen: Petition gegen die 3. Startbahn

Die dritte Startbahn am Flughafen München ist ein überflüssiges und unsinniges Projekt, das Natur zerstört und Menschen schadet. Immer mehr Bürger wehren sich gegen den Größenwahn am Münchner Flughafen – zuletzt bei einer Großdemo und aktuell mit einer Petition gegen die dritte Startbahn.

Der geplante Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen betrifft ganz Bayern. Daher haben der BN und das Aktionsbündnis aufgeMUCkt eine Petition gegen den Bau gestartet. Jeder kann sich beteiligen. Bitte helfen Sie mit, das Unsinnsprojekt zu stoppen. Bitte unterschreiben Sie die Petition.

BN-Seite zur Petition

Petition als PDF-Datei (128 KB)

Die Süßholzwurzel ist die Arzneipflanze des Jahres 2012

Abbildung: www.biolib.de

Der Studienkreis »Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen« hat die Süßholzwurzel zur Arzneipflanze des Jahres 2012 erkoren. Besser bekannt als »Lakritze« ist die Süßholzwurzel (Fabaceae: Glycyrrhiza glabra) eine in der Mittelmeerregion und in Westasien beheimatete mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimetern erreicht.

Die Süßholzwurzel wirkt aufgrund der enthaltenen Saponine – vor allem der Glycyrrhizinsäure – auswurffördernd, schleimverflüssigend und schleimlösend. Bei Süßholzextrakten wurde eine antibakterielle und antimykotische Wirkung nachgewiesen. Typische Anwendungsgebiete sind Husten, Bronchialkatarrh und andere Erkrankungen der oberen Atemwege.

Informationen von der Forschergruppe Klostermedizin

Wikipedia-Artikel über die Süßholzwurzel

Die Erdkröte ist der Lurch des Jahres 2012

Foto: Michael J. Stiegler

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde hat die Erdkröte (Bufo bufo) zum »Lurch des Jahres 2012« erklärt. Die Erdkröte ist die Symbolart des Amphibienschutzes an Straßen, kommt in Deutschland nahezu flächendeckend vor, und ist neben Grasfrosch und Teichmolch die häufigste heimische Amphibienart.

Informationen & Fotos zur Erdkröte

Informationsflyer der DGHT als PDF-Datei

Weßlinger fahren beim »Stadtradeln« auf Platz drei!

Foto: Gerhard Hippmann

Gerhard Sailer (Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Weßling) berichtet in seinem Artikel über den großen Erfolg bei der Teilnahme an der Aktion »Stadtradeln«. Weßling erreichte insgesamt die Marke von 36.639 Radl-Kilometern und somit Platz drei in der Kategorie »Fahrradaktivste Stadt mit den meisten Kilometern pro EinwohnerIn«.

Artikel als PDF-Datei

Vorstandswahlen in Herrsching

Foto: Helene Falk

Die Ortsgruppe Herrsching hat seit 15. November 2011 einen neuen Vorstand. Karin von Zglinitzki wurde zur Vorsitzenden gewählt, Angelika Brix ist jetzt ihre Stellvertreterin. Um die Finanzen kümmert sich Friedrich Strixner. Josef Schwarz und Benjamin Schulze wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

Wir gratulieren zur Wahl und wünschen dem Vorstandsteam alles Gute, sowie viel Erfolg bei der Arbeit im Sinne der Natur!

Starnberger Bund Naturschutz Nachrichten

Die ► aktuelle Ausgabe Nr. 8 unserer Mitglieder-
zeitschrift »Starnberger Bund Naturschutz Nachrichten« ist fertig und steht hier als PDF-Datei (944 KB) zur Verfügung.

Unsere Ortsgruppen werden die gedruckten Exemplare Ende Oktober 2011 an unsere Mitglieder verteilen oder postalisch verschicken.

Das Redaktionsteam wünscht viel Vergnügen bei der Lektüre!

Fotos von Hans Peter Autenrieth zum Artikel »Die Ortsumfahrung Weßling ist eine Sackgasse!« in den Starnberger BN-Nachrichten

Gezeigt werden 25 Fotos zur Umfahrung Oberbrunn—Unterbrunn, die im Frühjahr 2011 aufgenommen wurden. Klicken Sie mit der Maus auf eines der kleinen Vorschaubilder, dann erhalten Sie ein neues Fenster mit dem Foto im Format 800 × 600 Pixel.

Der Hirschkäfer ist das Insekt des Jahres 2012

Foto: J.F. Gaffard

Das Kuratorium »Insekt des Jahres« hat am 03.11.2011 den Hirschkäfer (Lucanus cervus) zum Insekt des Jahres 2012 gewählt.

Damit wird eine Tierart in den Focus gestellt, die in Deutschland vom Aussterben bedroht ist, denn Hirschkäfer sind sehr selten. Es kennt ihn aber eigentlich jeder. Sie werden bis zu 9 cm groß und sind somit die größten Käfer in Mitteleuropa überhaupt. Nur die Männchen haben die gewaltigen, großen »Geweihe«, mit denen sie miteinander kämpfen. Die etwas kleineren Weibchen kann man aufgrund ihrer Größe von 6 cm trotzdem sofort als Hirschkäfer erkennen.

Seite des Julius Kühn-Instituts mit Informationen & Fotos

Wikipedia-Artikel über den Hirschkäfer

Seite mit Videos & Fotos zum Hirschkäfer

Buchtipp: »Die Frau vom Hirsch heißt Reh …«

Das Buch »Die Frau vom Hirsch heißt Reh … und 265 weitere populäre Irrtümer aus der Tier- und Pflanzenwelt« von Ulrich Schmid klärt in kurzen, vergnüglich-unterhaltsamen Texten die bekanntesten Irrtümer überzeugend auf.

Rosen haben Dornen, Vögel können fliegen, Holz schwimmt und Bären halten Winterschlaf. Wahrheiten, die schon der Großvater wusste. Doch selbst der liegt völlig falsch – wie man hier lesen kann. Ulrich Schmid erzählt, welchen angeblich anerkannten Wahrheiten, bewiesenen Erkenntnissen und weit verbreiteten Gesetzmäßigkeiten aus der Tier- und Pflanzenwelt wir bislang gutgläubig auf den Leim gegangen sind.

Schmid U. (2011). Die Frau vom Hirsch heißt Reh … und 265 weitere populäre Irrtümer aus der Tier- und Pflanzenwelt. Stuttgart: Kosmos-Verlag. ISBN 978-3440129449. Link zu Amazon.

Erfolgreicher Protest: Bundesrat hat das CCS-Gesetz abgelehnt

Am 23. September 2011 hat der Bundesrat das Gesetz zur Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CCS) abgelehnt. Der BUND war am Tag der Entscheidung vor Ort, um gegen CCS zu protestieren. Das Motto war »Kohlestrom hat keine Zukunft – Kohlendioxid-Endlager stoppen«.

BUND-Seite mit der Pressemitteilung & Informationen

Hintergrundinformationen & Video-Beiträge

Buchtipp: Das Fünfseenland aus der Luft

Die Kreisgruppe Starnberg empfiehlt allen Interessierten das Buch »Das Fünfseenland aus der Luft« von Prof. Dr. Franz X. Bogner.

Erschienen ist das Werk am 02. August 2011 im Verlag Bayerland mit der ISBN 978-3892514251 zum Preis von 19,90 Euro. Der Autor plädiert unter anderem für einen Naturpark Fünfseenland, da hier alle Voraussetzungen bestens erfüllt seien.

Link zur Detail-Seite bei Amazon.de

Schädlicher Import: Der Asiatische Laubholzbockkäfer

Foto: Donald Duerr, USDA Forest Service, www.bugwood.org

Bayerische Behörden sind besorgt, denn ein aggressiver Baumschädling breitet sich aus. Der Asiatische Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis) ist eine in Ostasien endemische Bockkäferart, die jedoch mittlerweile auch in den USA und in Mitteleuropa als Neozoon (gebietsfremde, eingeschleppte Tierart) vorkommt.

Die ausgewachsenen Käfer sind schwarz mit rund zwanzig über den Körper verteilten hellen Flecken. Der Körper ist (ohne Fühler) 2,5 bis 4 cm lang, wobei die weiblichen Tiere etwas größer werden als die Männchen. Die Fühler bestehen aus elf Segmenten, und sind auf blauem Untergrund schwarz-weiß geringelt; sie erreichen beim Männchen die 2,5-fache Körperlänge, beim Weibchen die 1,3-fache Körperlänge.

Eingeschleppt wurde der Asiatische Laubholzbockkäfer durch Bau- und Verpackungsholz sowie durch den Bonsai-Handel. Ein großes Problem ist die Tatsache, dass der Käfer als Neozoon sehr unspezialisiert ist – die Tiere befallen viele Arten von Laubbäumen. Befallene Bäume sind dem Untergang geweiht, und müssen gefällt sowie verbrannt werden, um eine Ausbreitung des Käfers in Mitteleuropa zu verhindern.

Bitte melden Sie der ► Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forst-
wirtschaft
(LWF), wenn Sie den Asiatischen Laubholzbockkäfer konkret gefunden haben. Vielen Dank!

Informationsbroschüre des JKI als PDF-Datei (743 KB)

Publikation in LWF aktuell als PDF-Datei (295 KB)

EuGH-Urteil zu Gentechnik in Honig

Foto: Wikipedia-Benutzer "Waugsberg"

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat bestätigt, dass Honig, der Pollen des gentechnisch veränderten Maises MON810 enthält, in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen ist und deshalb auch nicht verkauft werden darf. Der BN begrüßt dieses Urteil, welches Imkern das Recht auf Schadenersatz einräumt, und fordert eine klare Positionierung von Ministerpräsident Seehofer.

Als Konsequenz aus dem Urteil fordert der BN den Ministerpräsidenten auf, endlich – auch ohne Rücksicht auf den Koalitionspartner FDP – einen Landtagsbeschluss für den Beitritt Bayerns zum europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen herbeizuführen.

»Das Gerichtsurteil zeigt auf«, so Hubert Weiger, »dass die Rechte der Imker – die bislang sträflich vernachlässigt wurden – endlich einen höheren Stellenwert erhalten müssen. Das Urteil ist auch ein Beleg dafür, dass es nicht möglich ist, Honig als Lebensmittel  zu produzieren, wenn gleichzeitig gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden. Bayern hat die Möglichkeit, sich von der nicht tragfähigen Krücke Gentechnikanbau endlich zu verabschieden«, so Weiger.

Pressemitteilung des BN als PDF-Datei (57 KB)

Pressemitteilung des EuGH als PDF-Datei (84 KB)

► Pressemitteilung des BUND

Gesundheitsproblem Ambrosie

Foto: Wikipedia-Benutzer "Brunga"

Das Beifußblättrige Traubenkraut oder die Beifuß-Ambrosie (Asteraceae: Ambrosia artemisiifolia) stammt ursprünglich aus Amerika und wurde vor etwa 150 Jahren nach Europa importiert.

Als invasiver Neophyt hat sich die Beifuß-Ambrosie in den letzten Jahren in Deutschland erfolgreich ausgebreitet, Tendenz steigend.

Da die Pflanze ein hohes allergenes Potential aufweist, sollten bereits Einzelpflanzen sicher erkannt und beseitigt werden. Informationen, Fotos, und Tips zur Bekämpfung stellen die folgenden Links bereit.

Informationsseite der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

PDF-Datei mit Fotos und Informationen

Besser leben mit einem nachhaltigen Lebensstil

Die erfolgreiche Serie »Besser leben« wurde vom BUND neu aufgelegt. Die jetzt aktualisierten Blätter sind: Strom wechseln, Wagen wechseln, Wäsche wechseln, Hähne und Birnen wechseln sowie Urlaubsort wechseln.

Kurz und informativ werden hier Möglichkeiten vorgestellt, wie jeder seinen Lebensstil ökologisch verträglicher gestalten kann. Damit eignen sich die Handblätter bestens für Infostände oder als persönliche Argumentationshilfe.

BUND-Seite mit den PDF-Dateien »Besser leben«

Keine Angst vor Wespen und Hornissen

Foto: Michael J. Stiegler

Wespen und Hornissen sind äußerst nützlich, meist harmlos und sie haben ihren festen Platz im Ökosystem. Wespen schützen Pflanzen zum Beispiel vor Schädlingen. Hornissen erbeuten andere Insekten sowie Spinnen, und wirken somit regulierend auf deren Populationen.

Wespen dürfen – wie alle wilden Tiere und Pflanzen laut § 39 Absatz 1 Bundesnaturschutzgesetz – nicht ohne vernünftigen Grund in ihrer Entwicklung gestört oder gar getötet werden.

Wir haben hilfreiche Tipps und Informationen für Sie, wenn Sie sich dennoch durch Wespen oder Hornissen belästigt fühlen.

Informationsseite des BUND mit Tipps und Fotos

BN-Ökotipp Hornissen als PDF-Datei (1,5 MB)

Videoclip über eine Wespenumsiedlung

Gänse am Starnberger See: Keine belastbaren Daten

Foto: Donna Dewhurst, www.fws.gov

Lesen Sie den Kommentar von Klaus Hirsch zur Entscheidung des Tutzinger Gemeinderates, der als Leserbrief im Starnberger Merkur vom 02. August 2011 abgedruckt wurde.

Kommentar als PDF-Datei (98 KB)

Die Dunkle Erdhummel im Portrait

Foto: Michael J. Stiegler

Die Dunkle Erdhummel ist eine der häufigsten und größten Arten von Hummeln in Europa. Die Tiere bestäuben zahlreiche Arten von Blütenpflanzen, wenn sie Nektar und Pollen sammeln. Ein physiologischer Trick ermöglicht es den Hummeln auch dann noch fliegen zu können, wenn andere Insekten (wegen der Kälte an Regentagen, oder im Gebirge) nicht mehr dazu in der Lage sind – was für viele Pflanzenarten ökologisch wichtig ist. Der Diplom-Biologe Michael J. Stiegler stellt Ihnen diese nette und nützliche Insektenart vor.

PDF-Datei mit dem Portrait (380 KB)

UNESCO: Deutsche Buchenwälder sind Weltnaturerbe

Foto: Wikipedia-Benutzer "Darkone"

Der Bund Naturschutz und der BUND freuen sich sehr, dass die UNESCO fünf deutsche Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen und Hessen als Weltnaturerbe anerkannt hat.

»Wir gratulieren den Verantwortlichen zu dieser qualifizierten Bewerbung und zu dem großartigen Erfolg«, so Hubert Weiger. Gerade in Deutschland – das sehr arm ist an alten Buchenwäldern, aber weltweit die größte Verantwortung für Buchen-
wälder trägt – ist dies für den Waldnaturschutz ein zentraler Schritt nach vorne.

Komplette Pressemitteilung als PDF-Datei (42 KB)

Seite »Weltnaturerbe Buchenwälder«

Die Veränderliche Krabbenspinne im Portrait

Foto: Michael J. Stiegler

Die Veränderliche Krabbenspinne ist ein Lauerjäger, der gut getarnt in Blüten auf Beute wartet. Die Weibchen können ihre Körperfarbe zwischen weiß und gelb wechseln, und sind daher auf vielen verschiedenen Blütenpflanzen gut getarnt. Der Diplom-Biologe Michael J. Stiegler stellt Ihnen diese Spinnenart vor.

PDF-Datei mit dem Portrait (380 KB)

Aktuell zur Frauen-Fußball-WM: Augen auf beim Fernseherkauf!

Der TV-Finder des BUND findet sparsame und klimaschonende Fernseher. Die Seite vergleicht Ausstattung, Stromverbrauch und damit verbundene Kosten von mehr als 1000 Geräten miteinander. Eine Top-10-Liste zum Ausdrucken informiert über die besten Geräte im Angebot.

BUND-Seite mit dem TV-Finder

Die Gerandete Jagdspinne im Portrait

Foto: Michael J. Stiegler

Dass Spinnen durchaus interessante Tiere sein können – wenn man sich einmal ohne Scheu auf die kleinen Achtbeiner einlässt – zeigt Ihnen der Diplom-Biologe Michael J. Stiegler am Beispiel der Gerandeten Jagdspinne, die man im Landkreis Starnberg beobachten kann.

Die Gerandete Jagdspinne lebt am Ufer von Stillgewässern. Die Spinnen jagen Insekten, aber nicht nur an Land, sondern auch auf der Oberfläche von Weihern und Teichen. Manchmal wird sogar ein kleiner Fisch zur unerwarteten Beute …

PDF-Datei mit dem Portrait (300 KB)

Buchtipp: »Ab in den Wald!«

Das Buch »Ab in den Wald!« von Bärbel Oftring lässt einen künftig anders durch die Natur laufen. Es ist nach Jahreszeiten gegliedert, enthält zahlreiche Fotos, und muntert einen auf, die Tiere, Pflanzen und Pilze der heimischen Natur zu entdecken.

Zahlreiche Tipps finden sich in diesem Buch ebenso wie Erklärungen bestimmter Phänomene und Zusammenhänge. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie den Wald anders erleben und viel mehr sehen, hören, riechen und entdecken. Ein Buch für Kinder, Eltern und Erzieher.

Oftring B. (2011). Ab in den Wald — 88 mal den Wald entdecken und erleben. Stuttgart: Kosmos-Verlag. ISBN 978-3440125861. Link zu Amazon.

Pressemitteilung: Bekämpfung von lästigen Stechmücken?

Die Gemeinde Berg überlegt zur Zeit, wie man gegen eine Stechmückenplage vorgehen könnte. Diskutiert wird dabei die Ausbringung des Endotoxins des Bakteriums Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) per Hubschrauber.

Lesen Sie unsere Pressemitteilung vom 24. Mai 2011, in der wir unsere Bedenken zum Ausdruck bringen – vor allem die langfristigen ökologischen Auswirkungen auf die heimischen Tierarten, die mit der Sache anundfürsich nichts zu tun haben, aber über die Nahrungskette davon betroffen wären.

Komplette Pressemitteilung als PDF-Datei (340 KB)

Die Feuerlibelle ist die Libelle des Jahres 2011

Foto: Jürgen Ott

Die Gesellschaft deutschsprachiger Odonato-
logen (Libellenkundler) und der BUND haben die Feuerlibelle zur »Libelle des Jahres 2011« erklärt.

Mit der künftig jährlich stattfindenden Wahl einer Libelle des Jahres soll auf diese faszinierende Insektenordnung, aber auch auf die vom Menschen verursachten Veränderungen in der Natur aufmerksam gemacht werden. Die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea) ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die Auswirkungen des Klimawandels, denn diese Art kam lange Zeit nur in Afrika sowie im Mittelmeergebiet vor, dringt seit einiger Zeit aber in die nördlicheren Länder vor, und kann heute beinahe überall in Deutschland gefunden werden.

Komplette Pressemitteilung des BUND

Die Gemeine Skorpionsfliege im Portrait

Foto: Michael J. Stiegler

Die Männchen der Skorpionsfliegen besitzen am Ende ihres Hinterleibes ein rötlich gefärbtes, relativ großes Fortpflanzungsorgan, das an den Stachel eines Skorpions erinnert. Daher der Name für die Arten und die ganze Insektenfamilie.

Der Diplom-Biologe Michael J. Stiegler portraitiert die Gemeine Skorpionsfliege mit ihrer Biologie und Lebensweise.

PDF-Datei mit dem Portrait (340 KB)

Gut leben. Natur und Umwelt schützen. Ökotipps umsetzen.

Spielzeug, Kleidung und Kosmetik ohne Schadstoffe. Energie und damit auch Geld sparen. Die Wohnung, das Haus und den Garten pflegen. Sich an Blumen erfreuen, die fair gehandelt werden. Das sind nur einige der Themen, die unsere Ökotipps aufgreifen.

► Seite mit den BUND-Ökotipps

Die Honigbiene im Portrait

Foto: Michael J. Stiegler

Die Westliche Honigbiene mit ihrer Lebensweise und Bedeutung als Bestäuber von den 100 wichtigsten Kulturpflanzen stellt Ihnen der Diplom-Biologe Michael J. Stiegler kompakt vor.

PDF-Datei mit dem Portrait (310 KB)

Pressemitteilung: Klage zur Umgehungsstraße Weßling

Mit der Pressemitteilung vom 16. April 2011 stellt die Kreisgruppe Starnberg ihr weiteres Vorgehen bezüglich der Klage zur Umgehungsstraße in Weßling vor.

Komplette Pressemitteilung als PDF-Datei (220 KB)

CCS-Gesetz soll klimaschädlicher Kohleverstromung eine Zukunft sichern, die sie längst hinter sich hat

Nach Auffassung des Bundes Naturschutz und des BUND sollte die CCS-Technologie (Carbon dioxide Capture and Storage) zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid in Deutschland weder erprobt noch eingesetzt werden.

CCS dient den Stromkonzernen lediglich als »Feigenblatt« für den Neubau von Kohlekraftwerken, sagte Dr. Hubert Weiger. Dabei müsste inzwischen allen Menschen klar sein, dass wir nicht weitermachen können, wie bisher.

Mit dem CCS-Gesetz setzt die Bundesregierung somit das fatale Signal, weiter klimaschädliche Kohlekraftwerke bauen zu wollen – anstatt endlich den Ausbau von vernünftigen Alternativen voranzutreiben.

Komplette Pressemitteilung des BUND

Mehr Informationen zu CCS/Endlagerung von CO2

Fledermausschutz selbst gemacht

Foto: Kerstin Täubner-Benicke

Die Kindergruppe der OG Starnberg hat in ihrer letzten Gruppenstunde mit viel Eifer Fledermaus-wohnungen zusammengeschraubt und bemalt, um diese dann später in den Gärten und im Wald aufzuhängen. Die künstlichen Behausungen sollen den fliegenden Säugetieren helfen, da es angesichts der sanierten Häuser und der aufgeräumten Wälder immer weniger Quartiere für Fledermäuse gibt.

Von den in Bayern lebenden 24 Fledermausarten stehen 14 auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Dabei sind die geheimnisvollen Tiere nicht nur sympathisch, sondern auch nützlich. Eine Fledermaus vertilgt in ihrem Leben mehrere Kilogramm Insekten, und reduziert so die Populationen einiger Plagegeister. Gut, dass es Fledermäuse gibt!

Umfrage des ADAC zum »Biosprit« E10

Graphik: Michael J. Stiegler

Der ADAC präsentiert auf seiner Seite adac.de
die ►Ergebnisse seiner Umfrage zum Thema Treibstoff E10. Von den Teilnehmern der Umfrage antworteten 39 Prozent auf die Frage des ADAC mit »Nein, ich tanke E10 nicht – ich bin nicht vom Nutzen für die Umwelt überzeugt«.

Dieses Ergebnis verwundert den Bund Naturschutz nicht, der im Treibstoff E10 ganz einfach eine ► Mogelpackung sieht.

Presseartikel zur Jahresmitgliederversammlung 2011

Foto: Stefan A. Schuhbauer-von Jena

Lesen Sie den ► Zeitungsartikel von Oliver Burger (erschienen im Starnberger Merkur) zur Jahresmitgliederversammlung der Kreisgruppe Starnberg vom 17.03.2011 mit Vorstandswahlen und einem Vortrag von Christian Hierneis zum Thema Erneuerbare Energien.

Hans-Jochen Iwan ist ein »Grüner Engel«

Foto: www.stmug.bayern.de

Am 14. März 2011 hat der Bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder dem altgedienten Naturschützer Hans-Jochen Iwan die Auszeichnung »Grüner Engel« für sein jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement verliehen.

Die Vorstandsmitglieder der Kreisgruppe Starnberg und der Ortsgruppe Starnberg gratulieren Hans-Jochen Iwan ganz herzlich und freuen sich mit ihm über diese Würdigung seines Schaffens für die Natur.

Mehr Informationen, Fotos und Preisträger

Kommentar: Ausstieg aus der Atomenergie. Jetzt!

Der Inselstaat Japan erlebt zur Zeit eine Katastrophe nach der anderen. Vielleicht sind die Ereignisse am anderen Ende der Welt aber genau die Warnung, die unseren Politikern in Europa noch gefehlt hat? Wir sollten aussteigen, so lange es noch problemlos geht!

Lesen Sie den aktuellen Kommentar von Michael J. Stiegler von der BN-Ortsgruppe Berg zum Thema Atomenergie.


Kommentar als PDF-Datei (88 KB)

Kinotipp: Gekaufte Wahrheit

Am 10. März 2011 startet der neue ► Film des renommierten Produzenten und zweimaligen Grimme-Preisträgers Bertram Verhaag im Kino: »Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes«.

Der Dokumentarfilm befasst sich mit dem Einfluss und der skrupellosen Machtausübung von Konzernen wie Monsanto und ihren Aktivitäten, die Freiheit der Wissenschaft zu untergraben und zu korrumpieren.

Kommentar: E10 – ein Schlag für die Umwelt

Lesen Sie den aktuellen Kommentar von Diplom-Biologe Michael J. Stiegler von der BN-Ortsgruppe Berg zum neuen "Biosprit" E10.

Kommentar als PDF-Datei (98 KB)

2011 ist das Internationale Jahr der Wälder

Logo: www.wald2011.de

Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum "Internationalen Jahr der Wälder" erklärt.

Der BUND will vor allem die Rolle der Wälder beim Schutz der Artenvielfalt ins Blickfeld rücken. Der Wald ist nicht nur Wirtschaftsgut für die Holzindustrie, er ist vor allem Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere wie Luchs, Wildkatze, Rauhfußkauz und Grauspecht. Vor allem Buchenwälder brauchen mehr Schutz, denn jede zweite Buche in Deutschland ist bereits geschädigt.

Internet-Seite der UN zum Internationalen Jahr der Wälder

Pressemitteilung des BUND

Deutsche Seite zum Internationalen Jahr der Wälder

Der Große Schillerfalter ist der Schmetterling des Jahres 2011

Foto: Rainer Roth

Der BUND und die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes haben den Großen Schillerfalter (Apatura iris) zum Schmetterling des Jahres 2011 gekürt.

Der Große Schillerfalter sei einer der größten und schönsten Tagfalter in unseren Regionen, zugleich jedoch auch ein Beispiel für die Bedrohung der Arten und ihrer Lebensräume, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Der immer seltener werdende Schmetterling ist auf naturnahe Mischwälder angewiesen, in denen die Sal-Weide wächst. Die Weide dient ihm zur Eiablage sowie als Futterpflanze für die Schmetterlingsraupen. In Forsten, die einseitig mit Fichten oder Kiefern bepflanzt sind, kann der Schmetterling nicht überleben.

Pressemitteilung des BUND

Wikipedia-Artikel zu Apatura iris

Video über das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil

Eva Haberstumpf und Eva Leiblein von der Fachhochschule Ansbach haben im Jahr 2009 einen Videofilm über das Jugendzentrum des BN am Ammersee produziert.

Der ► siebenminütige Film bietet einen Überblick über die möglichen Aktivitäten, Erlebnisse und Erfahrungen in dieser Einrichtung. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Videos beigetragen haben, und viel Vergnügen beim Ansehen!

Karte: Die großen BN-Naturschutzprojekte im Überblick

Bestände gefährdeter Arten erholen sich, wilde Natur gewinnt neue Flächen. Die 270 großen Naturschutzprojekte des BN überall in Bayern zeigen: Erfolge für die Natur sind machbar!

Möglich machen diese Erfolge unzählige haupt-
und ehrenamtlich Aktive, die sich im Arten- und Biotopschutz engagieren.

Die ► interaktive Karte zeigt Ihnen 270 wichtige Projekte in ganz Bayern. Klicken Sie einfach auf die farbigen Punkte der Karte, um eine kurze Information (und eventuell einen Link) zu erhalten.

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Wir brauchen Ihre Hilfe

In dem Fragebogen können Sie sehen, wo wir Ihre Hilfe benötigen, melden Sie sich bei uns

Der Einsatz für Natur und Umwelt kostet Geld, auch hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Kto. 430 053 165
BLZ 702 501 50
Sparkasse München Starnberg
Vielen Dank

 

Wir mischen uns ein

Die Aufgaben der Kreisgruppe

  • Aktive Mitwirkung im gesellschaftlichen Bereich v.a. in den lokalen Agenda 21-Gruppen und bei der STARNBERGER LAND Solidargemeinschaft,
  • Stellungnahmen im Rahmen der Bauleitplanung (Bebauungs-, Flächennutzungs-, Landschafts- und Regionalplan)
  • Bildungsarbeit mit Vorträgen, Wanderungen und Seminaren
  • Amphibienschutz und Landschaftspflege im Rahmen des Arten- und Biotopschutzprogramms

Erhalt der Natur

Inninger Bach

Der wichtigste Teil unserer Arbeit beschäftigt sich ganz praktisch mit Landschaft, Tieren und vor allem Pflanzen: der Schutz der Amphibien durch Zäune und Ersatzlaichgewässer sowie die Pflege der Biotope im Rahmen des Arten- und Biotopschutzprogramms. Von der Regierung von Oberbayern unterstützt, von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt geleitet und von vielen freiwilligen Helfern ausgeführt, stellt dieses Programm das Rückgrat der Erhaltung der Natur dar.

     

Ja, ich will helfen:

Landesverband
Bund Naturschutz
in Bayern e.V.

Kreisgruppe Starnberg

Vorsitzender:
Günter Schorn

Geschäftsstelle:
Wartaweil 77
82211 Herrsching

Telefon & AB:
(08152) 9099-503

Telefax:
(08152) 967-710

Öffnungszeiten:
Mo vormittags,
Di und Do
nachmittags

News auf Twitter:
BN-KG Starnberg

BN-Magazin:
Natur+Umwelt